Extremismusprävention

Schüler*innen

  • Werden für die menschen- und demokratiefeindlichen Dimensionen extremistischer Ideologien sowie für Phänomene übergreifender Verschwörungsnarrative sensibilisiert
  • Werden in der Aneignung freiheitlicher und demokratischer Werte gefördert


Hierfür bieten wir folgende Formate an:

„Gute Menschen tragen Stöckelschuhe“

Im Planspiel erarbeiten sich Schüler*innen zentrale Prinzipien und Werte des Miteinanders zwischen Identitätssuche, Demokratie und Religion. So wird exemplarisch die Analyse- und Urteilskompetenz in der Begegnung mit menschen- und demokratiefeindlichen Positionen eingeübt.

Altersgruppe: für Schulklassen ab Klassenstufe 10
Dauer: 4 Stunden

„Gut. Besser. Radikal?“

 Der Projekttag besteht aus 4 aufeinander aufbauenden Workshops bzw. Modulen, welche die Themen Pluralismus, Gruppendynamiken, Ausschluss- und Abwertungsmechanismen sowie Handlungsstrategien aufgreifen.

Einem komparativen Ansatz folgend analysieren Schüler*innen Strukturmerkmale menschenfeindlicher Ideologien anhand von Originalquellen in Bild und Text. Die Auseinandersetzung mit Ungleichwertigkeitsvorstellungen befähigt die Schüler*innen menschenfeindliche Positionen sowie extremistische Ideologien zu erkennen und zu dekonstruieren.

Altersgruppe: für Schulklassen ab Klassenstufe 8
Dauer: 4 Stunden

Die Module sind auch einzeln buchbar. Hierzu kommen wir im Rahmen Ihres Fachunterrichts in die Klassen und passen das Programm der Unterrichtszeit von 90 Minuten an.

Zusätzlich gibt es ein digitales Workshop-Format zu à 90 Minuten pro Modul, welches den Schüler*innen ermöglicht, sich unter Anleitung selbstständig und persönlich mit den Themen auseinanderzusetzen.

Für nähere Informationen zum Workshop fragen Sie uns gerne an und lesen Sie hier nach.

Pädagog*innen und Sozialarbeiter*innen

  • Werden für die lebensweltlichen Erfahrungen junger Menschen aus muslimisch geprägten Sozialisationskontexten und die antidemokratischen Tendenzen des Salafismus
  • Werden über Akteure und Attraktivitätspotenzial der salafistischen Bewegung informiert
  • Wird Urteilssicherheit mit Blick auf Radikalisierungsverläufe ermöglicht
  • Werden in ihrer Reaktions- und Handlungskompetenz im alltagspraktischen Umgang mit dem Themenkomplex gestärkt


Hierfür bieten wir folgende Formate an:

Die Fortbildung ist in vier Modulen aufgebaut:

  1. Islam und muslimisches Leben in Deutschland
  2. Lebenswelten junger Muslim*innen
  3. Salafismus als jugendkulturelle Bewegung?
  4. Optionen der Prävention von Radikalisierung im Kontext Schule


Dauer: 6-8 Stunden

Verschiedene Schwerpunkte sind entsprechend Ihres Bedarfs und Interesses nach Absprache möglich.

Dauer: 1,5 – 2,0 Stunden

Heidelberger Präventionsgespräche

Die „Heidelberger Präventionsgespräche“ sind eine öffentliche, fortlaufende Vortragsreihe zum Themenschwerpunkt Prävention. Diese findet in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, dem Heidelberger Zentrum für Migrationsforschung und transkulturelle Pädagogik (Hei-Mat), dem Verein Sicheres Heidelberg e.V. und dem Polizeipräsidium Mannheim statt. Gefördert werden die Veranstaltungen von der Stadt Heidelberg innerhalb der Aktion „Heidelberg. Aber sicher!“

Beratung

Wir bieten Beratung zu den Themenfeldern muslimische Jugendkultur, Radikalisierung und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Zudem unterstützen wir Sie bei der Implementierung eines Präventionskonzepts im Rahmen der Schulentwicklung.

Hierzu kommen wir gerne in Ihre Einrichtung. Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin mit uns per Email (praevention@mosaik-deutschland.de) oder Telefon (Dienstag bis Donnerstag 9 – 15 Uhr unter 0176 6267 5595).