Im Rahmen der Kampagne #PLURAL2022 finden Sie ab sofort allgemeine Information über unterschiedliche Diskriminierungsformen und wie wir uns gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft einsetzen können. Auf dieser finden Sie allgemeine Informationen über Rassismus, sowie Veranstaltungen, Beratungsangebote und weiterführende Lektüre.


Rassismus ist eine Form von Diskriminierung. Hierbei werden Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion, ihres Namens oder ihrer Sprache diskriminiert, ausgegrenzt und abgewertet.
Rassismus kann von einzelnen Personen ausgehen, gründet aber auf der tiefen gesellschaftlichen Verankerung. Beispiele hierfür lassen sich u. a. auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt sowie im Bildungs-, Gesundheits- und Justizsystem finden. Hier werden als „anders“ beziehungsweise nicht-weiß gelesene Personen systematisch benachteiligt.
Alle Menschen in unserer Gesellschaft lernen Vorurteile unbewusst. Das heißt auch, dass man rassistisch sein kann, ohne dass man es möchte. Das Gute ist: man kann sich seine Denkmuster bewusst machen, wenn man will! Wichtig ist aber anzuerkennen, dass niemand komplett rassismusfrei sein kann.
Rassismus gründet auf der Erfindung unterschiedlicher „Rassen“ und geht auf die Zeit des Kolonialismus zurück, in der damit die Unterdrückung und Beherrschung bestimmter Menschengruppen gerechtfertigt wurde.
Wichtig: Menschenrassen sind konstruiert worden, sie existieren in der Realität nicht!
Bei Rassismus wird der weiße Mensch als Norm gesetzt und alle Menschen abgewertet, die sich aufgrund äußerer Merkmale (vermeintlich) nicht in diese Kategorie einordnen lassen.
Dies äußert sich als Komplex von Gefühlen, Vorurteilen, Vorstellungen, Ängsten, Fantasien und (gewaltvollen) Handlungen mit denen weiße Menschen, Schwarze und People of Color strukturell positionieren.
Internationale Selbstbezeichnung von und für Menschen mit Rassismuserfahrungen.
Markiert eine politische gesellschaftliche Position der Personen.
Der Begriff Schwarz dient als Selbstbezeichnung von Menschen afrikanischer Herkunft und derjenigen, die zu Objekten von Rassismus gemacht werden. Um auf die Konstruktion der Begrifflichkeit hinzuweisen, wird häufig die Großschreibung verwendet. Der Begriff Schwarz bezieht sich dabei nicht auf die tatsächliche Farbe der Haut, sondern bezeichnet eine politische Kategorie, die die eigene Identität und Unterdrückungserfahrungen beschreibt. Daher wird Schwarz groß geschrieben.
Bezieht sich nicht auf biologische Eigenschaften, sondern auf die dominante und privilegierte Position innerhalb der Gesellschaft. Deshalb wird es oft kursiv geschrieben.

von Tupoka Ogette
(ISBN: 9783897712300)

Noah Sow
(ISBN: 9783746006819)

Alice Hasters
(ISBN: 9783446264250)

von Angie Thomas
(ISBN: 9783570312988)

Natasha A. Kelly
(ISBN: 9783855351145)

Susan Arndt
(ISBN: 9783406677656)

Herausgegeben von Evein Obulor
in Zusammenarbeit mit RosaMag
(ISBN: 9783948819026)
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