Queer History: Lesben*geschichte – Zwischen Unsichtbarkeit und Repression

Menschen ohne Geschichte sind Staub: Queere Jüd*innen im Holocaust

Anna Hájková erzählt anhand der Geschichten von vier jungen Leuten von queerem Verlangen, sexueller Gewalt, selbstgewählten Familien und homophober Ausradierung aus der Geschichte. Ob es um queere Töne geht, die mehrfach in Anne Franks Tagebuch auftauchen, oder Hájkovás Begegnung mit der ersten lesbischen Holocaustüberlebenden, die Zeugnis ablegte – Anna Hájková beschreitet historisches Neuland, deckt verdrängte und vergessene queere Geschichten im Holocaust auf – spannend und rührend zugleich.

Anna Hájková, Historikerin an der University of Warwick

Eine Vorlesungsreihe, des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg und des Forschungsprojekts »Alleinstehende Frauen«, »Freundinnen«, »Frauenliebende Frauen« – Lesbische Lebenswelten im deutschen Südwesten (ca. 1920er–1970er Jahre) (gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg) in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, dem Queer Festival Heidelberg, der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte und dem Kulturhaus Karlstorbahnhof.

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Datum

04 Jul 2022

Uhrzeit

18:15

Veranstaltungsort

Karlstorbahnhof, Saal