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SUMMARY:Fachtagung „respekt*ländle“ – Antidiskriminierungsarbeit in Baden-Württemberg stärken!
DESCRIPTION:Diskriminierung ist für viele Menschen eine alltägliche Realität – sei es aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung oder sozialer Stellung. Antidiskriminierungsberatungsstellen leisten hier wertvolle Arbeit, indem sie Betroffene unterstützen und sich für strukturelle Veränderungen einsetzen.\nDamit diese Arbeit jedoch wirksam umgesetzt werden kann, braucht es Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit: mit betroffenen Communities, Bildungsinstitutionen, Sozialer Arbeit, Verwaltung, aktiver Zivilgesellschaft, die sich gegen Diskriminierung stark macht.\nDonnerstag, 3. April 2025\nEvangelisches Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart\nEinlass ab 10:00 Uhr, Beginn 10:30 Uhr\nDer Eintritt ist kostenlos. Anmeldung bis 28. März unter kaya@mosaik-deutschland.de.\n\n\n\nWie können Betroffene nachhaltig in ihrem Recht auf Gleichbehandlung unterstützt werden?\n\n\n\n\nWie hängen individuelle Beratungsinterventionen mit der Veränderung von diskriminierenden Strukturen zusammen?\n\n\nWas brauchen Betroffene?\n\n\nWelchen Beitrag können wir gemeinsam leisten, dass diese Gesellschaft für alle lebenswert ist?\n\n\n \nDie Fachtagung will eine Plattform sein, um diese Fragen angesichts von wachsenden Rechtspopulismus und Polarisierung zu diskutieren.\nDie Tagung richtet sich an Fachkräfte aus der Antidiskriminierungsberatung, Aktive der Zivilgesellschaft, Multiplikator*innen und Interessierte aus Bildung, Sozialer Arbeit, Politik, Wissenschaft und Verwaltung.\nDie Tagung findet statt in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Antidiskriminierung Baden-Württemberg im Rahmen des respekt*land Programms.\n\nProgramm:\n🕙 10:00 – 10:30 | Ankunft &amp; Anmeldung\n🎙 10:30 – 11:00 | Begrüßung\n📢 11:00 – 12:00 | Keynote &amp; Diskussion\nEvein Obulor Geschäftsführerin der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR)\nEvein Obulor (sie/ihr) setzt sich seit vielen Jahren auf verschiedenen Ebenen unserer Gesellschaft gegen Rassismus und Diskriminierung ein und arbeitet als Trainerin und Beraterin für Projekte in den Bereichen Antirassismus und Diversität und Empowerment – Aktuell im Fokus ihres Blicks: Institutionen. In Ihrer Rolle als Koordinatorin der Europäischen Städtekoaliation gegen Rassismus (ECCAR) befasst sie sich mit rassistischen Ungerechtigkeiten auf städtischer Ebene und fördert den Austausch von Strategien in der Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit zwischen mehr als 150 europäischen Städten. Sie hat außerdem in Zusammenarbeit mit RosaMag die Essaysammlung „Schwarz wird großgeschrieben“ herausgegeben.\n🍽 12:00 – 13:00 | Mittagspause\n🛠 13:00 – 14:30 | Workshop-Runde 1\n🔹 (Un)sichtbare Barrieren: Ableismus erkennen und abbauen\nReferentin: Borghild Strähle (adis e.V., Tübingen)\n✏️ Ableismus – die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung – ist tief in unserer Gesellschaft verwurzelt und oft unsichtbar. In diesem Workshop reflektieren wir Barrieren in Bildung, Arbeit und Behörden und entwickeln Handlungsmöglichkeiten.\n🔹 Diskriminierung durch private und öffentliche Sicherheitsdienste\nReferent: Abdulselam Aslandur (adb Mannheim e.V.)\n✏️ In diesem Workshop analysieren wir Beratungsfälle und rechtliche Grundlagen zu diskriminierenden Sicherheits- und Polizeipraktiken und erarbeiten Argumentationsstrategien für Betroffene.\n🔹 Starke Begleitung statt Ohnmacht! Traumasensible Unterstützung nach diskriminierenden Polizeikontakten – Handwerkszeug für die Praxis\nReferent: Eben Louw (adb Mannheim e.V.)\n✏️ Der Workshop vermittelt Grundlagen der traumasensiblen Beratung für Betroffene diskriminierender Polizeihandlungen. Anhand von Fallbeispielen werden typische Traumafolgen identifiziert und praxisnahe Gesprächsstrategien entwickelt, um Betroffene in der Bewältigung psychischer Belastungen zu unterstützen.\n🔹 Antimuslimischen Rassismus – erkennen, verstehen und dagegen handeln\nReferentin: Eylem Kaya (Mosaik Deutschland e.V.)\n✏️ In diesem Workshop reflektieren wir, wie sich antimuslimischer Rassismus äußert, welche strukturellen Dynamiken dahinterstehen und welche Handlungsstrategien gegen Antimuslimischen Rassismus entwickelt werden können.\n🔹 „Baby on – Job off“ – Elterndiskriminierung wirksam entgegentreten\nReferentinnen: Eva Rebholz (pro familia Freiburg) &amp; Nathalie Klüver (Journalistin &amp; Autorin)\n✏️ Der Workshop beleuchtet strukturelle Barrieren für Eltern im Arbeitsleben und entwickelt Strategien gegen Elterndiskriminierung.\n☕ 14:30 – 15:00 | Kaffeepause\n🛠 15:00 – 16:30 | Workshop-Runde 2\n🔹 Zwischen eigenen und fremden Lebenswelten: Annäherung und Umgang mit Antislawischer Diskriminierung in Deutschland\nReferentin: Dr. Anush Yeghiazaryan (adib Konstanz)\n✏️ Der Workshop widmet sich den Erfahrungen osteuropäischer Communities mit Diskriminierung und beleuchtet, wie Antislawismus in Deutschland wirkt und welchen Herausforderungen Beratungsstellen begegnen.\n🔹 Künstliche Intelligenz und Diskriminierung – entdecken, verstehen, hinterfragen\nReferentinnen: Elisabeth Wehr &amp; Bianca Kuhn (adi.hn, Heilbronn)\n✏️ Dieser Workshop bietet ein interaktives KI-Labor, um die Verknüpfung von künstlicher Intelligenz mit Diskriminierungsmechanismen zu untersuchen.\n🔹 Was bedeutet Neurodivergenz – Grundlagen, Perspektivwechsel\nReferentin: Aleks Koleva (ADES Esslingen)\n✏️ Der Workshop beschäftigt sich mit den Grundlagen der Neurodiversitätsbewegung und zeigt praxisnah auf, wie inklusive Strukturen gefördert werden können.\n🔹 Herausforderungen in der Arbeit mit Schwarzen Geflüchteten\nReferentinnen: Susanne Belz, Kausar Qasim (BfDA e.V. Stuttgart)\n✏️ Dieser Workshop thematisiert spezifische Diskriminierungserfahrungen Schwarzer Geflüchteter und zeigt Strategien für eine rassismuskritische Beratung auf.\n🔚 16:30 – 17:00 | Digitaler Abschlussimpuls\nDr. Emilia Roig – Autorin und Aktivistin\nDr. ​Emilia Roig (sie/ihr) engagiert sich seit vielen Jahren auf verschiedenen Ebenen unserer Gesellschaft für soziale Gerechtigkeit und die Bekämpfung von Diskriminierung. Als Gründerin des Center for Intersectional Justice (CIJ) setzt sie sich für die Anerkennung und Bekämpfung intersektionaler Diskriminierung in Europa ein. In ihrer Tätigkeit als Autorin veröffentlichte sie unter anderem die Bestseller „Why We Matter: Das Ende der Unterdrückung“ und „Das Ende der Ehe: Für eine Revolution der Liebe“, in denen sie tiefgreifende Analysen zu Machtstrukturen und gesellschaftlichen Normen liefert. Aktuell widmet sie sich der Erforschung von Gerechtigkeitskonzepten und der Überwindung systemischer Ungleichheiten.\nWeitere Infos zu Tagung und Programm: www.mosaik-deutschland.de Mehr Infos zum Förderprogramm respekt*land: http://www.respektland.de\nMehr Infos zur LAG BW: www.lag-adb-bw.de\nGefördert durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.\n\n\nBARRIEREFREIHEIT\n📍 Ort: Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart\nAlle Veranstaltungsräume sind stufenlos zugänglich. Ein ausreichend breiter Fahrstuhl bringt Sie in die Seminarräume. Rollstuhlgerechte Sanitäranlagen befinden sich im Untergeschoss.\n🚌 Anreise mit ÖPNV:\nWir empfehlen den S-Bahn-Ausgang Stadtmitte in\nRichtung Rotebühlplatz, da der Ausgang zur Büchsenstraße nicht barrierefrei gestaltet ist.\n🔹 Gebärdensprachdolmetscher*innen können auf Anfrage organisiert werden – bitte bei der Anmeldung angeben.\n\n\n\n\nHier geht es zum Flyer-Download: respekt*ländle Fachtagung ( https://mosaik-deutschland.de/wp-content/uploads/2025/03/Kopie-von-Fachtagung.pdf )\n
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