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SUMMARY:Queeres Wohnen im Alter
DESCRIPTION:\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPodiumsdiskussion zu queeren Wohnkonzepten\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nLaut dem AWO Bundesverband e.V. leben in Deutschland rund eine Million über 65-Jährige, die sich als Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTTIQ) identifizieren. So vielfältig und unterschiedlich diese Menschen und ihre Lebensgeschichten auch sind, was viele von ihnen verbindet, ist die gemeinsame Erfahrung von Ablehnung, Ausgrenzung, Diskriminierung, Denunziation und teilweise auch von Gewalt und Strafverfolgung aufgrund ihrer sexuellen Lebensweisen oder geschlechtlichen Identitäten. Im Alter sind queere Menschen aus dieser Generation aufgrund geringerer familiärer Unterstützung bzw. höherer Kinderlosigkeit stärker auf professionelle Einrichtungen der Altenhilfe angewiesen. Gleichzeitig ziehen sie sich nach allgemeiner Einschätzung aus Wissenschaft und Praxis z.B. in Pflegeheimen zunehmend zurück oder bleiben gar als queere Menschen unsichtbar, da die eigene Identität aus Angst vor erneuter Zurückweisung nicht selten verborgen gehalten wird. Bedürfnisse und Raumansprüche vieler diskriminierter Gruppen werden weitgehend ignoriert. Dies mag auch daran liegen, dass zu Raumansprüchen und Wohnbedürfnissen insbesondere sexueller und geschlechtlicher Minderheiten aufgrund mangelnder bisheriger wissenschaftlicher Auseinandersetzung wenig bekannt ist.\nWer kümmert sich denn um die queeren Alten? Geht es Im Alter zurück «into the closet»? Wird auf queere Menschen in der Pflegeausbildung eingegangen? Müssen Wohnungen für queere Menschen anders geplant werden als für konservative Familenformen? Können queere Wohnkonzepte die Akzeptanz von Menschen mit unterschiedlichen geschlechtlichen und sexuellen Identitäten weiter fördern? Wie lässt sich sexuelle und kulturelle Vielfalt gemeinschaftlich bis ins hohe Alter leben?\nDas Podium soll in Heidelberg einen ersten Austausch zum Thema queere Wohnkonzepte im Alter ermöglichen. Einen Einblick bieten in bestehende Wohnprojekte, zur Artikulation von Bedürfnissen anregen und Interesse für Projekte in der Zukunft wecken.\nAuf dem Podium:\nGośka Soluch\nDipl.-Sozialwissenschaftlerin, Dozent*in für Diversität und geschlechtersensible Bildung, Berlin\nJoachim Schulte\nQueer im Quartier e.V., Mainz\nDennis Ewert\nFreier Architekt, Mannheim\nDerek Cofie-Nunoo\nDiplom-Gerontologe, Akademie für Gesundheitsberufe, Heidelberg\nPanajotis Neuert\nPflege im Quadrat, Mannheim\n \nModeration:\nIna Rosenthal\nAutorin, Management der Hildegard Lagrenne Stiftung, Berlin\n \nFür den Veranstaltungsbesuch gelten die Bestimmungen der Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg. Die gültigen Regelungen sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Deshalb bitte vor dem Veranstaltungsbesuch unsere tagesaktuelle Informationsseite besuchen: www.karlstorbahnhof.de/covid-19\n
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